Patenschaften

Werden Sie Pate eines unserer Tiere und unterstützen Sie uns so dabei die seltenen Haustierrassen der Karpaten am Leben zu erhalten.

Wir bieten die folgenden Patenschaften:

Teilpatenschaft Für 50 Euro/Jahr unterstützen Sie (zusammen mit anderen Paten) Ihr Patentier
Vollpatenschaft Für 180 Euro/Jahr unterstützen Sie ganz exklusiv ihr persönliches Patentier

Als Pate erhalten Sie

  • Eine Urkunde über Ihre Patenschaft
  • Halbjährlich ausführliche Informationen über Ihr Patentier und unsere Arbeit
  • Eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung

Kleine Budget - große Wirkung

Als Fördermitglied unterstützen Sie schon ab 25 Euro Mitgliedsbeitrag/Jahr unsere Arbeit für die Artenvielfalt.

Unsere Patentiere

Bär Juri

Juri der Braunbär (Ursus arctos)

stammt aus dem Drahobrat-Gebiet bei Jasinja in Transkarpatien/Ukraine,

wo er wahrscheinlich 2005 geboren ist.

Juri ist 380kg schwer und hat eine Körperlänge von 230cm.

Seine Tägliche Nahrungsration besteht aus Früchten, Gemüse, Fisch und Honig.

Raja

Raja (links) und Hironimus (rechts)
Karpatenbüffel Raja und Hironimus

Diese kleine Büffelkuh namens Raja, welche äußerlich alle Merkmale eines karpatischen Bergbüffels aufweist, ist wohl eine der interessantesten Persönlichkeiten der hiesigen Herde. Ukrainische Menschen, vor allem diejenigen, die eins selbst Büffel hielten, sagen, dass diese Tiere „Charakter“ haben. All unsere Büffel, doch besonders Raja, sind der lebendige Beweis dafür. Sie ist äußerst sanftmütig  und friedvoll. Freundlich begrüßt sie Menschen und deren Krauleinheiten. Und doch bewahrt Raja ihre Unabhängigkeit mit Stolz. Gleiches gilt auch für ihre Milch, denn diese ist natürlicherweise für das Kalb und nicht für den Menschen reserviert. Sobald es nicht das hungrige Maul ihres Kleinen ist, sondern zwei menschliche Hände, hält sie ihre Milch schlichtweg zurück. So ist es ausschließlich mit der Hilfe des gleichzeitig trinkenden Büffeljungens und einem einfühlsam aufgebauten Vertrauen möglich, etwas von ihrer Milch zu erhalten. 

Ebendiese Besonderheiten sind beispielhaft für den besonders faszinierenden Kontakt zu Raja und laden ein zu weiteren feinen Beobachtungen des Büffelverhaltens. 

Eine Teilpatenschaft für Raja hat Diana Sträuber übernommen.

Katka

Diese intelligente junge Büffelkuh ist einer der viel versprechensten Büffel in Saldobosch.

Ihre Mutter Bura kennen die meisten als liebenswerten Melkbüffel und der Vater Jura ist eine Legende und der Gründungsvater der ersten Generation auf unserem Hof.

Katka steht exemplarisch für den reinrassigen Karpatenbüffel. Sie hat sehr dichtes Fell ist kräftig und schön gewachsen. Ihre ausdrucksstarken Augen und ihre extreme Neugier zeugen von einem aufgeweckten Charakter. Obwohl sie bereits reges Interesse an unserem aus Rumänien stammenden Zuchtbullen Romka zeigt, bevorzugt sie vor allem anderen die Gesellschaft ihrer Mutter Bura und ihrer kleinen Schwester Kalinka. Diese Drei lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen und grasen immer in einigen 100m Abstand von der Herde. Trotz der dauerhaften Wanderbewegung der gesamten Gruppe, ist keine von ihnen bisher verloren gegangen. Sie finden immer den Anschluss und beweisen uns so ihre unabhängige Überlegenheit. Diese Liebe zwischen Mutter und ihren Töchtern spiegelt sich auch im Kontakt mit Menschen wieder. Zutraulich, interessiert und immer bereit für eine gründliche Streicheleinheit, begrüßt Katka auch unbekannte Gesichter. Sie ist eine wahre Freude und zeigt einmal mehr, warum die Karpatenbüffel so schützenswert sind.

 

 

Bura

In der Reihe im Stall steht sie ganz hinten, doch für viele Menschen ist sie auf der Rangliste der beliebtesten Büffel in Saldobosch ganz oben: Bura. Seit 2010 bereichert sie als eine der Ersten die Herde in Steblivka. In dieser Zeit hat sie schon zahlreichen Volontären das Melken beigebracht, denn nur wenige Büffel sind dabei so geduldig,  wie sie. Ruhig und bewegungslos frisst sie ihr Futter während an ihrem Euter Lehreinheiten zum Thema „Wie melke ich einen Büffel“ stattfinden. Und nicht nur uns Zweibeinern gegenüber ist sie freundlich. Ebenso ist sie eine gute und stolze Mama von momentan zwei Kälbern, die nur selten von ihrer Seite weichen.  

Fraja

„Sie ist wie die Königin der Herde“ – so beschrieb neulich eine der Volontäre die Büffelkuh Fraja. Erhaben und gemach bewegt sie sich, scheint ständig genau zu wissen, was um sie herum passiert. Nur denjenigen, die ausdauernd und geduldig ihre Freundschaft gewinnen konnten, erlaubt sie von ihrer Milch zu nehmen.  Nachweislich dafür können momentan lediglich zwei Menschen Fraja gefahrenlos melken, welche seit Jahren einen intensiven Kontakt zu ihr pflegen und selbst dann ist eine absolute Ruhe und Achtung vonnöten. Solange man ihr jedoch keine Schmerzen zufügt und ihrem Euter nicht zu nahe tritt, ist Fraja sehr freundlich, begrüßt Menschen neugierig und genießt deren Aufmerksamkeit und Zuwendung sichtbar.

Hella


Hella ist die Tochter unserer zuverlässigen Stute Growny und ist erst vor kurzem ein Jahr alt geworden. Von ihrer Mutter hat sie offensichtlich auch die besten Eigenschaften geerbt: sie ist ruhig, intelligent und neugierig, immer am aufmerksamen Beobachten was um sie herum geschieht. Von ihrem Vater Kaschtan hat sie jedoch eindeutig die langen Beine, die sie wahrscheinlich schon jetzt zur schnellsten Stute der Herde machen. Gerne fällt sie ein bisschen hinter die anderen Pferde zurück, um dann im wilden Galopp aufzuholen, über Stock und Stein und schneller als alle anderen.
Obwohl sie schon ein Jahr alt ist sie noch immer eng mit ihrer Mama zusammen und wenn diese tagsüber mal im Einsatz, dann gibt Hella keine Ruhe bis sie ihre Mutter wieder gefunden hat und scheut dabei kein Hindernis. Seit sie jedoch seit ein paar Wochen einen kleinen Bruder bekommen hat und Growny sich nicht mehr besonders um sie kümmert, hat sich Hella mit unserer etwa gleichaltrigen Stute Wilma angefreundet. Die beiden verbringen die meiste Zeit miteinander und beknabbern sich gegenseitig das Fell, um sich zu pflegen.

Nero

Nero wird seit 2010 von unserem Partner dem Reiseveranstalter Dreizackreisen unterstützt. Er hat sich zu einem hochgewachsenen, liebenswerten Bullen entwickelt, der mit großer Neugier allem Ungewöhnlichen begegnet und seine Herde so gut es geht verteidigt. Er ist aufgrund seiner Abstammung einer unserer wichtigsten Zuchtbullen und kann in diesem Jahr einen entscheidenden Beitrag zum Überleben der ukrainischen Büffelpopulation leisten.


Noch bis zum letzten Jahr war der Bulle Tschuptschik die “Nummer Eins” in der Rangfolge und beide Bullen konnten bis vor wenigen Tagen als Freunde friedlich ihre Herde begleiten. Seit Nero jedoch an Größe und Selbstbewusstsein erheblich dazu gewonnen hat, ist die harmonische Koexistenz beider Büffel beendet. Jeder beansprucht die Herde nun für sich und möchte den vermeintlichen Widersachen aus dem Weg schaffen. Dank Neros hervorragenden Eigenschaften als Karpatenbüffel und der Tatsache, dass er mit niemandem aus der transkarpatischen Population eng verwandt ist, hat er dieses Jahr Glück gehabt: die Herde gehört vorläufig ihm, Tschuptschik ist vorübergehend wo anders untergebracht.

Neros Temperament ist liebevoll aber bestimmt. Zuwendungen und liebevolle Aufmerksamkeit begegnet er mit gleicher Sprache. Wenn die Büffel abends vom Feld kommen, versucht Nero seine Herde zusammen zu halten und verhindert meist sehr erfolgreich, dass die Melkbüffel in den Stall gehen. Wenn man die Tiere auf dem Feld besuchen kommt, ist Nero mit Sicherheit einer der ersten, welcher die Besucher begrüßt, Futter bekommt oder geritten wird. Wegen seiner direkten Art macht die Zusammenarbeit mit Nero viel Spaß. Begegnet man ihm mit freundlichem Kraulen hinter den Ohren, wird man ihn fast nicht mehr los. Sollte man den Fehler begehen etwas Brot mit auf das Feld zu den Tieren zu bringen, kann besonders Nero so aufdringlich werden, dass man es schon fast bereut. Denn wenn so ein muskelbepackter 600kg schwerer, selbstbewusster Zuchtbulle eine Leckerei haben will, die sich in deiner eigenen Tasche befindet und es sonst keine Zäune gibt über die man sich in Sicherheit bringen könnte, fühlt man sich schnell etwas ausgeliefert… Die einzige Lösung ist dann meist, seine Taschen komplett zu leeren und Nero alles zu geben was er verlangt.

Nero ist jetzt vier Jahre alt, in äußerst guter Verfassung, mit einem dichten Winterfell bewachsen und erfreut sich an seiner Herde.Wir von der Arc-&Rescuestation Saldobosch sind sehr glücklich über einen so exzellenten Zuchtbullen verfügen zu können.

Bei Interesse:

bitte eine Mail an jacobi.michel@googlemail.com.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!