Erfolge zum Winterbeginn

19 Karpatenbuffel, 3 Huzulenpferde, 1 Hundbaby und 1 Katze

Das ist die vorläufige Bilanz dieses Sommers auf der Rescuestation “Saldobosch” in Steblivka. Zusammen bildet diese Lebensgemeinschaft die wichtigste Karpatenbüffelzucht der Westukraine.

Liebe Freunde und Unterstützer/-innen,

Das Büffelnetzwerk, initiiert von der Save-Foundation (http://www.save-foundation.net/Spende/Wasserbueffel.pdf) hat uns geholfen 3 Büffeldamen in unseren Verein aufzunehmen. Dabei handelt es sich um eine 5 jährige Kuh mit enganliegenden Hörnern ("Bura"), eine circa 25 jährige Kuh Namens “Horna” und einer ca. 8 Jährigen Kuh, welche wie die beiden anderen reinrassige Karpatenbüffel zu sein scheint. Zwei weitere Kühe konnten mittels privaten Geldern bei einem Restaurantbetreiber in Lemmberger Bezirk gekauft werden. In diesem Restaurantbetrieb stehen noch 4 weitere Büffel unter den Fleischrindern auf der Schlachterkoppel. Momentan kann der Verein keine weiteren Neuanschaffungen bezahlen ohne die Versorgungssicherheit der vorhandenen Buffel zu gefährden.

Das Vereinsgelände “Saldobosch” ist nun im Arca-Net als Rescuestation  registriert.

Ein drittes Huzulenpferd ist in “Saldobosch” angekommen.Dies ist eine 2 jährige Huzulenstute “Tarpa” mit eindeutigem Einschlag des ausgestorbenen Bergtarpans.

Die drei Zuchtbullen Jura, Pikatschu und Tschiburaschka sind jetzt im separierten Elektrozaun untergebracht. Der Zuchtbulle Sidan darf nun. Nach einem Aufenthalt im Dorf Viljatenow ist sein Erbgut bereits bei den letzten zwei Kühen dort wahrscheinlich auf fruchtbaren Boden getroffen.

Unser Freund und Helfer Paskal, der Praktikant aus Nischnje Selischtsche durfte mit seiner Kamera filmen wie Jura und Pikatschu um die Gunst der Weibchen werben (Video)

Das Karpaten Biosphären Reservat hat uns 12 Tonnen Heu geschenkt, weil aus internen Gründen noch immer kein Stall im Narzissental errichtet worden ist.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Igor bedanken, der sich auf der Farm Saldobosch in Steblivka als der zuverlässigste Helfer herauskristallisiert hat. Mit seiner Hilfe ist es beispielsweise gelungen 3 Huzulenpferde ausfindig zu machen, die Zebrierungen an den Beinen aufweisen, wie einst der Tarpan, ausgestorbenes Wildpferd dieser Region.

Mit diesen Tieren kann nun eine neue Zucht und vielleicht bald ein weiteres Vereinsprojekt entstehen.

Alle Tiere auf der Farm bis auf die Hunde- und Katzenbabys bekommen 2x täglich 5kg Heu und 1x Hafer mit saisonalem Feldfruchtmix. 10 Karpatenbüffel und 3 Huzulenpferde bewegen sich in diesem Winter permanent zwischen dem 80m³ Offenstall und dem 1,5ha Grünland. Neben dem wechselnden Wasserstand des grundwassergespeisten Teiches stehen fast wöchentlich frische Nadelbäume als Zwischenmahlzeit zur Verfugung. Alle Tiere sind sehr zutraulich, haben kaum mehr Furcht und zeigen extrem viel Neugier.

Vielen Dank an die vielen Unterstützer, die im Hintergrund mitarbeiten.