Die letzten Wasserbüffel der Ukraine

Eine zweiteilige Filmreihe von Torsten und Tatjana Rehm

Man hatte ihn fast vergessen: Noch vor drei Jahren glaubte die Fachwelt nicht an die Erhaltung des Karpatenbuffels – der Zusammenfall der Sowjet Union und die Modernisierung der Landwirtschaft drohten jenes Nutztier von den Wiesen in die Geschichtsbucher zu verdrangen, das einst zu Tausenden die Kulturlandschaft der Karpaten pragte. Aus der Uberzeugung, die biologische Vielfalt und das seit Jahrhunderten etablierte Zusammenleben von Mensch und Tier als Bestandteil der europaischen Kultur zu erhalten, begab sich eine Handvoll Experten auf die Suche. Das Ziel: Die letzten funfzig Buffel in den entlegensten Talern der Ukraine ausfindig zu machen, in eine artgerechte Herde zu uberfuhren und fur die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Seit 2008 hat der Umweltwissenschaftler Michel Jacobi aus Kiel mit seinem Team die Rescue Station „Saldobosch“ aufgebaut und bisher drei?ig Buffel retten konnen. Allein in diesem Jahr sind neun Jungtiere auf die Welt gekommen. Das Team der Rescue Station und die Bevolkerung der Karpaten danken allen Unterstutzern des Projektes und freuen sich auch uber Ihre Hilfe!

Wissenschaftlich unterstützt wurde die Arbeit nun durch die Veroffenntlichung der Diplomarbeiit von Michel Jacobi an der Universitat Freiburg am Institut fur Landespflege. Zufinden ist der Text unter dem Button: Naturrecht

Um die Vollstandige Version zu lesen, richten sie sich bitte an die E-Mail Adresse: jacobi.michel (at) googlemail.com

Wer wir sind:

Wir sind eine Gruppe junger, motivierter Europaer, die auf einem alten Kolchosen-Gelände aus Sowjetzeiten in der Karpato-Ukraine okologisch nachhaltige Projekte initiieren. Momentan konzentriert sich unsere Arbeit auf die Zucht und Stabilisierung der letzten.