mobile tinyhouse farming concept with megaherbivores

Liebe Interessierte und Freunde,

mit dieser Seite möchte ich Euch ab jetzt einladen, an der Entstehung eines ambitionierten, utopistischen Projekts teil zu haben.

Es geht um den Aufbau eines modernen Hirtenlebens in Mitteleuropa. Wir wollen Anlaufstelle für Downshifter, Coworking und für Aussteiger sein. Ähnlich wie James DeMeo, Derrick Jensen und Erich Fromm in seiner wissenschaftlichen Abhandlung "Anatomie der menschlichen Destruktivität" gehen auch wir davon aus, dass "primitive" Kulturen wesentlich friedlicher und sozialer im Umgang mit der Natur und ihren Mitmenschen gewesen sind als unsere `zivilisierten`. Als autodidaktischer Einsiedler in den Karpaten konnte ich in den letzten elf Jahren im intensiven Zusammenleben bei den Bojken, mit Wasserbüffeln, Zwergrindern und semi wild lebenden Huzulen Pferden den liebenden und respektvollen Umgang miteinander beobachten.

Die aktuellen Ereignisse in Osteuropa wie Landfllucht und dem damit verbundenen Übergang von Subsistenzwirtschaft zur industriellen und konventionellen Wirtschaft geben uns nun die Chance, uns als Aussteiger individuell auf die einsetzende Umweltkatastrophe vorzubereiten. Ökosystemrenaturierung durch Megaherbivoren bedeutet für uns, die Ökosystemleistungen mithilfe symbiotischer Lebensgemeinschaften mit robusten Haustierrassen wiederherzustellen. Dabei erhoffen wir uns, dass die gestärkten Ökosysteme möglichst resilient auf abiotische Umweltfaktoren reagieren werden.

Ausserdem begleiten und beraten wir Projekte im Geiste von George Monbiot und Allan Savory. Unsere Tiere sind deshalb Teil von Auswilderungsprojekten, Selbstversorger Betrieben und sie sind im Einsatz als Landschaftspfleger in Naturschutzgebieten.

Die lokale Öffentlichkeitsarbeit unseres Vereins und das Mitwirken der vielen Freiwilligen über die Jahre hat zu der Entstehung von Kooperativen und Netzwerken geführt. Wir haben ein kleines Stück Land am Rande von Eichenhutewäldern erworben und bauen mit unseren lokalen Partnern Tinyhäuser, welche diese noch als Schäferwagen kennen. Dabei geht es uns um den Aufbau matriachaler Strukturen, von "holistic Grasing", Tinyhouse Konzepten, "mobile farming" und von einer Permakulturbewegung in offen gelassenen Ökosystemen der verschwindenden Hirtenvölker hier in den Wald-Karpaten. Zu uns kommen Stadtmenschen aus Kiew, um in der Wildniss ein Buch zu schreiben oder um eine Familie zu gründen. Wir sind offen für Menschen, die für Kost und Logie bei uns mitarbeiten möchten oder den Wunsch haben, teil der Gemeinschaft zu werden.

Wir planen einen CoWorkSpace auf einer Waldlichtung, die wir als Weidegrund für unsere Tiere nutzen. Dabei haben kreative Köpfe die Möglichkeit, fern ab der Zivilisation, umgeben von Natur, Eichenwald und Quellwasser das mobile Netz, unsere Naturprodukte und unsere Tinyhäuser zu nutzen oder mit eigenen Bauwägen hier her zu ziehen. Dafür bitten wir Dich um eine aktive Mitarbeit und/ oder eine finanzielle Beteiligung an Pachtbeträgen, Heukosten etc...

Unterstütze uns mit einer Spende auf das GLS-Konto von Michel Jacobi (Konto: Michel Jacobi, IBAN: DE10 4306 0967 7904 1568 00, BIC: GEN0DEM1GLS) oder baue an den Tinyhäusern aus Holz und anderen Naturmaterialien mit.

#reNature #Rewilding #downshifting # werde Aussteiger und Hirte

Sommerweide:

https://ukrainer.net/michel/

Interview mit Michel:

https://youtu.be/NI4p0vzRtcA

wilderness awareness school project:

https://youtu.be/pIb5EUU1ti4


Die Initiative

Ein Herbsttag

Erst weckt mich der Wecker, dann der Tatendrang. Was kann ich heute schaffen? Worauf habe ich Lust? Was brauche ich heute? Wann kann ich mich voller Befriedigung entspannen? Ein Balanceakt zwischen Verpflichtung und grenzenloser Freiheit. Die Grundbedürfnisse der Tiere wollen befriedigt werden und gleichzeitig gibt dies als einziges Struktur vor. Als ersten Akt lassen wir die Hunde und Hühner frei, machen in der Küche Feuer, der Duft von Yogi Tee und geröstetem Brot umhüllt uns. Erst einmal tief ein und aus atmen. Entspannen. Dann beginnen wir mit dem Melken. Sammeln alle Utensilien beisammen und holen unsere Pferde. Ich begrüße Bujan mit einem Nasenstupser, atme seinen vertrauten Geruch ein, strahle Ruhe und Gelassenheit aus und fühle mich von Geborgenheit und Vertrautheit umgeben. Ich fordere ihn auf, mit mir zu kommen, versuche ihn zu motivieren, bei mir zu bleiben und sich nicht von saftig grünen Grasbüscheln ablenken zu lassen. Geduldig und liebend warte ich auf ihn, rufe ich ihn, bitte ihn um etwas und probiere verschiedene Wege aus mit dem Anspruch, Bujan keine Angst zu machen. Sind beide Pferde angeschirrt, machen wir uns auf den Weg. Mit viel „Tscha“, schnalzen, „Terapp“, „Gallop“ „Ho“, „Scheritt“ und „Brrrrr“, angezogenen und losgemachten Bremsen erreichen wir unsere Büffel und Kühe. Kaum haben sie uns erkannt, begrüßen sie uns mit ihren Rufen und scharen sich um uns und die Tränke, in die wir Wasser hinein füllen. Auf der Weide suche ich mir die ruhigste unserer Melkkühe heraus, kraule sie ein wenig und beginne sie zu melken. Dabei begleite ich sie lediglich in ihrer aktuellen Tätigkeit, fressend, wiederkäuend oder trinkend. Zum Abschluss schenke ich noch jedem  Büffel ein wenig Aufmerksamkeit und prüfe, wie es ihnen geht. Mit von dem Streicheln schwarz gefärbten Händen machen wir uns über die zahlreichen, zerstückelten herbstlichen Felder auf den Rückweg. Noch kaum an Straßenverkehr gewöhnt, würde Bujan am liebsten vor jedem der großen LKW´s der Miene im Jagdgalopp davon stürmen, die eine große Staubwolke und den Gestank ungefilterter Abgase zurück lassen. Seine Anspannung überträgt sich auf mich und selbst bis spät in den Abend hinein hängt der Smog in der Luft. Bisweilen erschüttern die Sprengungen unser kleines Holz- Lehm- Häuschen und voller Trauer schweift unser Blick über den missbrauchten Hügel, der sich über einer Zeolith Ader aufgewölbt hat, einem Rückbleibsel längst erloschener, mächtiger Vulkane. Zuhause angekommen widmen wir uns verschiedenen Projekten, die meist dem Aufbau und Erhalt unserer kleinen Farm dienen. Wir bereiten den Winter vor; bauen Ställe, organisieren Heu und Stroh, versuchen, Land zu pachten und richten Schlafmöglichkeiten für Freiwillige und Besucher ein. Oder wir spinnen unsere Träume weiter, verarbeiten sie in Gesprächen, Artikeln und Interviews. Ich gehe in mich und frage mich: `Wie will ich leben? `. Und vor meinem inneren Auge erscheint unser kleiner Hof, das Häuschen komplett restauriert, umgeben von Obst- und Nussbäumen, Beerensträuchern, einem Kräutergarten, Gemüseacker und unserem Stall. Ein Meer von Möglichkeiten. Eine einzigartigen Käsesorte wartet darauf, weiter entwickelt zu werden, das Obst und Gemüse will eingemacht und gelagert werden, die Pferde freuen sich auf Kontakt Arbeit, ein Büffel möchte vor den Pflug gespannt werden, die Kräuter laden uns ein, ihre Heilwirkung zu nutzen oder ihren Geschmack zu genießen. Um das Haus herum spielen Kinder, klettern auf Bäume, bauen Baumhäuser und Höhlen, machen sich erdig und naschen Waldbeeren. Und drum herum versammeln sich Erwachsene und erhalten diese kleine Idylle. Sie bilden den Grund, auf dem tierfreundliches und menschenfreundliches Leben wachsen darf.

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Unsere Spezialität: Büffelmilch Käse

We're leaving to the new summer pasture

Carpathian buffalos are well-known for their love of freedom, fresh grass and water. That's why Michel Jacobi with a help of shepards, every year takes buffalos, horses, cows and goats to the summer pasture.

 

They won't attend Tchumalevo this summer. Their new location will be the Svydovets range.

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0. Introduction

1. About our work

2. Carpathian Buffalo breeding Project

3. Mountain Hucul

4. Rishca the old mountain cow from the Carpathians

5. Developments in Synevirski National Park

...

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Our work for saving rare domestic breeds in the Carpathian Mountains has been expending. We are building new farms and helping people to start a self sustainable farm live. The year 2014 has been...

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Seit Juli 2014 engagieren wir uns fuer die Rettung der letzten Ueberbleibsel der alten karpatischen Rinderrasse "Mocanitsa".

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Wir suchen eine verantwortungsbewusste und engagierte Unterstützung für unsere Arc&Rescue Station im Juli 2014

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Weg mit dem Müll

Im April konnten wir gemeinsam mit Schülern der Steblivker Grundschule eine erfolgreiche Müll-Sammel-Aktion auf den Auenwiesen der Tysa durchführen.

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Anlässlich der derzeitigen politischen Situation in der Ukraine, hier ein kleiner Hinweis für alle die sich um unsere Farm sorgen oder überlegen der Ukraine selber einen Besuch abzustatten:

Hier in...

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Neun Tage Action in den ukrainischen Waldkarpaten

Hier könnt ihr alles über unser neues Tourismus-Programm erfahren.

Euch erwarten sportliche Herausforderungen · kulturelle Extreme · seltene Tierarten · geheimnisvolle Höhlen · uralte Wälder · vergessene Kulturen · traditionelle Speisen traumhafte Bergwiesen · echtes Teamwork

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Vereinsprotokoll

Protokoll der Mitgliederversammlung des Vereins zum Erhalt seltener Haustierrassen in den Karpaten e.V. am 24.8.2013 von 18:00 bis 23:00 im Café Aufsturz.

Anwesend: Michel Jacobi (1. Vorsitzender und Kassenwart), Jean-Pierre Jacobi (Mitglied), Katja Hildmann (Mitglied), Christiane Seiler (Ehrenmitglied)

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Infobrief Sommer 2013

Liebe Freunde der Vielfalt,

hier in den Karpaten der Ukraine macht sich unsere Initiative nun im fünften Jahr für eines der wichtigsten „Überbleibsel“ der mitteleuropäischen Geschichte stark, der...

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